Neues aus der Welt der Digitalfotografie Juli 2010
In Zusammenarbeit mit dem Magazin PHOTOGRAPHIE präsentieren wir Ihnen brandaktuelle Infos zu den neuesten Produkten rund um die digitale Fotografie.
Zusätzlich finden Sie hier ebenfalls interessante Kultur- und Austellungs-Tipps.
Hyperzoomer und Edelkompakte von Panasonic

Panasonic baut seine erfolgreiche Superzoom-Linie mit einer spannenden Neuheit aus: Die Lumix FZ100 ist der Nachfolger der legendären FZ50 und bietet ein 24fach optisches Zoom (25-600 mm) sowie einen dreh und schwenkbaren 3-Zoll-Monitor. In Sachen Tempo ist die FZ100 ein Fall für Speed-Fans, denn sie schafft bis zu 11 Bilder pro Sekunde bei voller 14,1-Megapixel Auflösung und bis zu 60 B/s bei 3,5 Megapixel Bildgröße. Videos zeichnet die FZ100 in Full-HD-Auflösung im AVCHD-Format und mit Stereosound auf. Preis: ca. 530 Euro.

Für Freunde der Edelkompakt-Klasse bietet Panasonic mit der neuen LX5 ein ultraflaches Foto-Werkzeug mit lichtstarkem Leica-Weitwinkelzoom 2,0-3,3/24-90 mm (und damit 30 mm mehr Tele als bei der Vorgängerin LX3). Außerdem kann an die Neue ein elektronischer Sucher angeschlossen werden. Die LX5 soll ebenfalls rund 530 Euro kosten. www.panasonic.de
Zoomstarke Finepix-Modelle von Fujifilm

Fujifilm stellt zwei neue Superzoom-Modelle vor: Die Finepix S2800HD bietet ein 18fach optisches Zoom und folgt in der Linienführung einer kleinen Spiegelreflexkamera, die Finepix F300EXR beschränkt sich auf ein 15fach optisches Zoom im kompakten Westentaschenformat. Beide Neuheiten halten eine HD-Video-Funktion bereit. Herzstück der S2800HD ist ein gegen Verwackelungen beweglich gelagerter 14-Megapixel-CCD, die Brennweite reicht von 28-504 mm. Mit ihrer Kombination aus automatischer Motiverkennung sowie Programmautomatik, Halbautomatiken mit Blenden- und Zeitprioriät und Manuell richtet sich die S2800HD auch an erfahrene Fotografen. Preis: ca. 230 Euro.

Die F300EXR adressiert mit ihrem ebenfalls beweglich gelagerten 12-Megapixel-Super CCD EXR designbewusste Amateure. Zwar ermöglicht die F300EXR auch die klassischen Spielarten der Belichtung, doch ihr Super CCD-Konzept zielt in eine andere Richtung. Gerade für die Reisereportage empfiehlt sich das 300er Modell wegen der kompakten Abmessungen, aufgrund des schnellen Hybrid-Autofokus und der KB-Brennweite von 24-360 mm. Preis: ca. 330 Euro. www.finepix.de
Samsungs Selbstporträt-Spezialisten

Samsung hat das Portfolio seiner Dual-Display-Kameras um zwei 14,2-Megapixel-Modelle erweitert. Die ST100 besitzt ein ins Gehäuse verbautes Objektiv (3,5-5,9/35-175 mm) und behält so die schlanke Silhouette auch während des Betriebs bei.

Die ST600 ist klassisch aufgebaut (3,5-5,9/27-135mm). Der Monitor auf der Vorderseite misst bei beiden Kameras 1,8 Zoll und ist vom Fotografen ebenso gut einzusehen wie der hintere 3,5-Zoll Touchscreen. Er ist Schaltzentrale und Bildbetrachter zugleich. Zusätzlich zum Standbild bieten beide Kameras bewegte Bilder mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten. Preis ST100: ca. 400 Euro, ST600: ca. 380 Euro. www.samsung-camera.de
Kultur-Tipps:
Kleine, feine Plastik-Luxuswelt

Photo by (c) Frank Bayh & Steff Rosenberger-Ochs
Es war einmal eine Fotografin namens Steff Rosenberger-Ochs, die in einem bekannten Internet-Auktionshaus nach Spielzeug für ihre kleine Tochter stöberte. Ihr Blick blieb auf einer rosa Stadtvilla im Taschenformat hängen. „Der perfekte Rahmen für eine Fashion-Serie“, schoss es ihr durch den Kopf. Gedacht, gemacht. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Frank Bayh inszenierte sie ein Making-of. So kommt es, dass sich das Fotografenduo zusammen mit dem Model, der Visagistin und der Stylistin selbst in der bizarren Mikrowelt wiederfindet. Zu sehen ist die witzig-bunte Fotostrecke „Esther“ anlässlich des Stuttgarter Fotosommers noch bis zum 5. September in der Gruppenausstellung „Fokus 0711 – Kult“ im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart. www.fotosommer-stuttgart.de
Ein Brite in Berlin

Photo by Miles Aldridge
Eric Clapton holte ihn von der Schule ab, Lord Snowdon fotografierte ihn. Dank seines Vaters, eines gefeierten Art-Directors, war das Leben von Miles Aldridge, Jahrgang 1964, schon als Kind künstlerisch geprägt. Kaum vermeidbar also das Studium an einer Londoner Kunsthochschule. Erstmals werden die Werke des weltweit erfolgreichen Modefotografen in einer Einzelausstellung in Deutschland gezeigt und sind noch bis zum 31. August im Contributed-Studio am Strausberger Platz 16 in Berlin zu sehen. www.contributed.de
























