Sportfotografie 8: Techniken und Effekte

In Zusammenarbeit mit sportknipser.de präsentiert Pixum den achten Teil der neuen Tutorial-Serie rund um Motive, Techniken Tipps & Tricks der Sportfotografie.

Das Schwierige: Licht und Schatten

Die Fotografie als „Malen mit Licht“ ist natürlich im besonderen Maße vom Licht abhängig, das aber auch seine sprichwörtlichen Schattenseiten mit sich bringt. Gerade diese aber sollte man sich zu Nutze machen, wenn man besonders grafisch wirkende Bilder schaffen möchte. Schattenrisse, extreme Kontraste, Lichtränder oder knallige Farben laden in vielen Sportarten einfach dazu ein, fotografiert zu werden. Sei es der Schatten eines Läufers oder Radrennfahrers auf dem Beton, die Silhouette eines Eisschnellläufers oder die markante Gesichtsform eines Sportlers oder Trainers im Scheinwerferlicht, sie alle sind reiz-, aber auch anspruchsvoll. Die Belichtungsautomatik der Kamera versucht meistens zu retten, was zu retten ist, indem sie Bilder möglichst gleichmäßig belichtet und über- oder unterbelichtete Stellen innerhalb des gewählten Messbereichs zu vermeiden. Was meistens sehr praktisch ist wird zum Verhängnis, wenn man genau diesen Effekt erzielen will. Es ist dann hilfreich die Messmethode zu verändern, die Belichtung zu korrigieren oder gleich manuell zu belichten.

 
Eisschnellläufer im Gegenlicht: Durch die Sonne und das reflektierende Eis ergibt sich ein sehr harter Kontrast, der Läufer wird zu einem schwarzen Schattenriss auf dem fein strukturiertem Eis. Nur seine rote Mütze bleibt als kleiner Farbklecks erhalten. (273mm, Blende 8.0, 1/4000s, ISO 200) Foto: Benedikt Altschuh / actionpixel.de
 

In einigen Fällen ist auch eine gewisse Nachbearbeitung der Kontraste am Computer nötig, um den Effekt erst so richtig zur Geltung zu bringen. Allerdings sollte man bereits bei der Aufnahme das fertige Bild vor Augen gehabt haben, um dies dann gezielt durch möglichst minimale Nachbearbeitung zu verfeinern.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr EasyBlog Team

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