SummerZoom: New York

Neuer Reisebericht von: Patricia (Römerberg, DE)
Der Koffer ist gepackt und wiegt alles in allem nur knapp 14kg, wobei 23kg erlaubt wären – genug Stauraum für all meine geplanten Einkäufe also. Da Singaporeair pünktlich zum 01. April die Freigepäckgrenze von 2 x 32kg auf 2 x 23kg gesenkt hat, packe ich lieber noch eine leere Reisetasche ein.

Der Flug selber gestaltet sich zunächst unspektakulär, so das ich fast drei Filme schaffe. Doch ca. eine Stunde vor der Landung gehen auf einmal die Anschnallzeichen an und der Pilot berichtet von Turbolenzen. Was dann kommt, kann man nicht mehr als Turbolenzen abtun, ich würde es eher als Super-Achterbahn bezeichnen. Das Flugzeug springt hoch und runter, zittert, verliert durch Luftlöcher an Höhe, hüpft wieder. Gott sei dank ist mein Glas leer, sonst hätte ich mein ganzes Wasser auf der Hose. Die Flugbegleiter schnallen sich an, es wackelt weiter. Mit der Zeit wird es weniger, aber man kann sagen, dass die letzte Stunde eher ein anhüpfen als ein anfliegen ist. Es ist diesig und wir fragen uns, wann man denn wohl endlich mal Häuser unter uns sehen kann, als die Maschine plötzlich auf dem JFK Flughafen aufsetzt und wir da sind.

Nun heißt es „ab zur Immigration“ und ich erinnere mich an die Warteschlangen in LA. Doch als wir in die Halle zur Immigration kommen, ist dort niemand und wir sind alles in allem nach 45 Minuten aus dem Flughafen raus. Die Officer waren auch recht freundlich, nur das diesmal nicht nur ein Finger, sondern die ganze Hand gescannt wurde. Wir nehmen ein Taxi, das nach Manhattan einen Festpreis von 45$ plus Tax plus Tip nimmt und fahren los. Es ist erst 11 Uhr mittags, doch der Highway ist voll und wir kommen nur langsam voran. Ca. eine Stunde brauchen wir, dann sind wir in unserem Hotel, dem 414 Inn. Für den Zimmerbezug ist es noch zu früh, also lassen wir die Koffer im Hotel und machen uns auf, die Stadt zu erkunden.

Die 9th Str. ist die sog. Restaurant Row und ein Restaurant schließt an das andere, ein Deli an das andere und eine Bar an die andere. Uns knurrt der Magen, also beschließen wir uns im Deli etwas zu holen. Es gibt Pizza für uns Mädels und ein Sandwich für meinen Schwager und so gestärkt machen wir uns auf zum Times Square, der nur 2 Blocks weiter liegt.
Es ist toll diese Stadt endlich zu erleben, die Geräusche zu hören, die Lichter zu sehen und all diese Gerüche zu riechen, die aus den verschiedenen Restaurants strömen. New York Ich bin angekommen!
























