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Der Trend an Weihnachten lustige und kitschige Familienfotos als Grußkarte zu verschicken ist längst auch bei uns angekommen und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Immer mehr Menschen planen private Familien-Shootings zum Fest um die Fotos dann auf persönlichen Fotoprodukten in der Vorweihnachtszeit und an Weihnachten an Freunde und Bekannte zu verschenken. Mit unseren Tipps gelingen auch dir lustige und authentische Familienfotos zu Weihnachten.

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1. Die Location

Plane doch zu Weihnachten mal ein gemeinsames Event für deine Familie: einen Ausflug in den Schnee, eine Aktivität oder auch nur ein selbst gekochtes Abendessen. So kommst du mit deiner Familie zusammen und kannst gleichzeitig zahlreiche schöne Erinnerungsfotos machen, in denen du die gemeinsame Zeit festhältst.

Die Location spielt dabei gar nicht mal eine so große Rolle, wichtig ist, dass ihr euch vor der Kamera wohlfühlt. Eine vertraute Umgebung in den eigenen vier Wänden ist immer eine gute Wahl. Positioniere beispielsweise einfach mal dein Stativ mit Kamera im Raum, während ihr beim festlichen Abendessen sitzt, euch unterhaltet und lacht oder mit den Kindern die neuen Weihnachtsgeschenke auspackt. Mit einem Funkauslöser kannst du so die authentischsten Fotos erzielen, da keiner genau weiß, wann die Kamera ausgelöst wird.

2. Fotos in der Gruppe

Mache Fotos in großer Gruppe und vielleicht auch separat von Eltern, Geschwistern und Großeltern. Achte darauf, dass sie das Ganze nicht zu ernst nehmen – schließlich soll die gemeinsame Unternehmung ja vor allem auch allen Beteiligten Spaß machen. So entstehen dann manchmal ganz ungeplant die schönsten Familienfotos.

Bei vielen Personen ist es immer sinnvoll, diese in mehrere Reihen zu staffeln. Gut passt meist eine Gruppierung, bei der die Personen nach innen größer werden – und natürlich nach hinten. Aber auch eine „wellenförmige“ Anordnung kann für Dynamik sorgen. Was konkret am sinnvollsten ist, hängt immer auch von der Anzahl der fotografierten Menschen ab – hab also keine Scheu, auch mal ein wenig herumzuprobieren und neue Konstellationen zu testen. Um das Bild ein wenig zu komprimieren, können sich alle Personen leicht seitlich zur Mitte drehen und eng zueinander rücken.

Besonders wichtig: Übe dich nicht in der falschen Zurückhaltung, nur alle paar Sekunden mal ein Foto zu machen – Dauerfeuer ist hier das Mittel der Wahl! Je mehr Menschen auf einem Bild zu sehen sind, desto öfter sind mal die Augen zu oder der Ausdruck passt nicht ganz – bei einer großen Anzahl von Bildern ist es wahrscheinlicher, dass ein passendes dabei ist.

Wo wir gerade beim Thema „Augen zu“ sind, hier ein weiterer Tipp besonders für z. B. windige Tage: Bitte deine Familie einfach zwischendurch, allesamt die Augen zu schließen, und gebe dann kurz darauf ein vereinbartes „Kommando“, sodass alle gemeinsam die Augen wieder öffnen und du dann im richtigen Moment abdrücken kannst. Auch hier: gerne mehrmals – ein paar Sekunden nach dem Augenöffnen sind die Ausdrücke meist am entspanntesten.

3. Fotosession mit Requisiten

Vielleicht bietet sich auch ein Thema oder ein Motto für deine Fotosession an? Mit ein paar Requisiten lässt es sich oft hervorragend kreativ werden, und so erhalten deine Fotos gleich einen konsistenten Look. Besorgt euch zum Beispiel Weihnachtspullis im gleichen Stil. Norweger Pullover gibt es in vielen schönen Designs, die alles andere als kitschig sind. Wenn du möchtest, kannst du hier auch mit deiner womöglich mal angeschafften zusätzlichen Fotoausrüstung auftrumpfen: Mit ein paar Systemblitzen, Durchlichtschirmen und Lichtstativen bringst du die Fotostudio-Atmosphäre an jeden beliebigen Ort – oder verwandelst mit einer farbigen oder gemusterten Leinwand einfach das Wohnzimmer in ein kreatives Studio für deine Weihnachtsaufnahmen.

4. Die Familie bei der Gestaltung mit einbeziehen

Vier (sechs, acht, …) Augen sehen mehr als zwei – und je mehr kreative Köpfe bei der Gestaltung zusammenstecken, desto schöner werden am Ende auch deine Familienfotos. Also: Hole doch einfach mal deinen Partner/deine Partnerin und/oder deine Kinder mit ins Boot und sammelt gemeinsam Ideen. Schließlich ist die Vorweihnachtszeit für viele ohnehin die wichtigste Familienzeit des Jahres – und wenn dann auch noch ein gemeinsames Projekt mit im Spiel ist, umso besser!

Oder du fragst mal deine Eltern oder Großeltern nach alten Familienfotos: Womöglich gibt es ja sogar ein kleines Privatarchiv, in dem Aufnahmen aus den Anfangszeiten der Fotografie zu finden sind. Wenn ja, probiere doch mal aus, diese Fotos zu rekonstruieren – und mit deiner eigenen Familie nachzustellen.

Eine schöne Verbindung von Fotos und Geschichte(n) ist es beispielsweise auch, wenn du deine Großeltern einmal zusammen mit Lieblingsstücken aus ihrer Vergangenheit fotografierst: alten Briefen, Schmuckstücken, einem Buch, das die Jahrzehnte überdauert hat, oder anderen aufbewahrten Andenken. Die entstandenen Aufnahmen kannst du dann auf Pixum Fotoprodukte drucken lassen und zu Weihnachten den „Portraitierten“ überreichen – und gleichzeitig auch als schöne, persönliche Erinnerungen selbst behalten.

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