Lesezeit: 6 Minuten

Der Sommer begrüßt uns dieses Jahr mit viel Sonnenschein und langen Sommerabenden. Da wird die Vorfreude auf die Urlaubszeit immer größer. Mit unseren 5 Pixum Tipps für perfekte Portraits am Strand verraten wir dir, wie du am Strand eine gute Pose machst und dein Strandbesuch ganz leicht zum fotografischen Erlebnis wird.

Zur Pixum Website

1. Wähle die richtige Zeit für dein Fotoshooting am Sandstrand

Die besten Zeitpunkte für natürliches Licht sind am Morgen und am Abend. Da die Sonne bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ein weiches Licht auf die Umgebung legt, erzeugt der hohe Rotanteil auf den Fotos einen warmen sanften Look für dein Portrait. Um diese Bildstimmung beizubehalten, empfehlen wir dir, keinen Blitz zu benutzen.

Für besonders stimmungsvolle Fotografien empfehlen wir dir die Perspektive, bei der die Sonne im Rücken des Fotografen ist und sowohl die Sonne, als auch der Fotograf auf das Model gerichtet sind. So kann für das Portraitfoto das vorhandene Licht optimal genutzt werden.

Lachendes Paar am Strand bei Sonnenuntergang

Wenn du den Fokus auf ein gut ausgeleuchtetes Bild legst, dann kann sich auch die Mittagszeit mit der fast senkrecht stehenden Sonne für ein Fotoshooting eignen. Am besten steht die Person, die du fotografieren möchtest, zwischen Kamera und Sonne, damit ein entspannter Gesichtsausdruck entstehen kann. Dabei ist es wichtig, dass du den Blitz benutzt, um harte Schatten im Gesicht zu vermeiden.

Als Kameraeinstellung empfehlen wir dir den Modus “Strand” oder “Schnee”, der sich automatisch auf eine helle Umgebung einstellt und zusätzlich den Blitz zur Vermeidung der Schatten verwendet. Bei einer manuellen Einstellung bewährt sich der AV-Modus mit der Blende 8 und ISO automatisch.

2. Versuche effektvolle Gegenlichtaufnahmen für wunderbare Silhouettenfotos

Frau lächelt in die Kamera bei Gegenlicht am Wasser

Sicher kennst du den Effekt: Fotografiert man eine Person am Strand gegen die Sonne, erscheint diese fast nur noch als schwarze Silhouette. Fotografiert man dagegen mit der Sonne im Rücken, hat die Person, die man fotografieren möchte, mit dem grellen Licht zu kämpfen und blinzelt/verzieht das Gesicht. Was tun?

Die Lösung: Trotzdem gegen die Sonne fotografieren und die Kamera zwingen, den Blitz zu benutzen. Auf diese Weise wird das Motiv im Vordergrund aufgehellt. Sollte der Effekt zu stark geraten, und das Model überbelichtet/blass wirken, kann man ein Stück zurückgehen und stattdessen den Zoom benutzen. Achte bei allen Portraits auch immer auf den Hintergrund deines Bildes, sodass möglichst nichts Störendes durch den Kopf deines Models verläuft oder von diesem ablenkt.

3. Nutze die Linsenreflexion für Sommerstimmung

Paar läuft händchenhaltend am Strand mit dem Rücken zur Kamera bei Gegenlicht, sodass das Wasser spritzt und Reflexe auf der Linse entstehen.

Nichts transportiert das Gefühl des Sommers besser als die Sonne selbst auf dem Foto. Mit Hilfe von einem kleinen Trick lassen sich die Reflexionen des Sonnenlichts und der Linse einfangen und ganz bewusst für die Sommerstimmung nutzen.

Richte deine Kamera zur Sonne und positioniere die Person so vor die Sonne, dass nur ein kleiner Lichtstrahl auf die Kameralinse trifft. Dabei entsteht automatisch eine Reflexion. Jetzt muss dein Model nur noch die richtige Pose einnehmen.

4. Halte schnelle Bewegungen fest

Ob hoch spritzende Gischt, das peitschende Meer an einem Felsvorsprung oder sich aufbäumende Wellen: das Meer bietet dir eine Fülle an Möglichkeiten, außergewöhnliche Wasserszenen mit deinem Model im Rahmen der Portraitfotografie zu verewigen.

Um diese und andere Szenen gestochen scharf darzustellen, empfehlen wir dir den Sportmodus deiner Automatik-Kamera. Dabei werden viele Fotos hintereinander in der Serienbild-Funktion aufgenommen. Ob sitzend auf einem Stein oder bei einem Spaziergang in lockere Atmosphäre am Strand durchs Wasser bewegen sich viele Menschen natürlicher vor der Kamera als beim angespannten Posen in einem Fotostudio. Du wirst überrascht sein, wie anders deine Fotos aussehen werden.

Wenn deine Kamera eine manuelle Einstellung ermöglicht, dann probiere doch mal die Blende 4,5, eine Verschlusszeit von 1/1.000 Sekunden und ISO 200. Als Faustregel gilt hier: Je kürzer die Zeitspanne, in der das Motiv mit scharfen Konturen eingefroren werden muss, desto kürzer muss auch die Belichtungszeit deiner Kamera sein.

5. Scharfe Aufnahmen bei Dämmerung

Während eines abendlichen Strandspaziergangs bei anfänglicher Dämmerung zeigt sich die Natur und die Portraitfotografie von einer anderen Seite. Um scharfe Aufnahmen zu erzeugen, gibt es ein paar Tipps, die eine Momentaufnahme ermöglichen. Dabei solltest du beachten, dass du bei Dämmerung am besten im manuellen Modus fotografierst. Wir empfehlen dir ein Stativ zu verwenden oder die Kamera auf einen festen Untergrund zu stellen, wie zum Beispiel eine Mauer. So vermeidest du verwackelte Fotos.

Frau lächelt in die Kamera bei Sonnenuntergang am Strand

Es gilt: je dunkler die Umgebung, desto länger ist die Belichtungszeit. Wir empfehlen dir deshalb neben der Verwendung eines Stativs oder eines festen Untergrundes für die Kamera, auch die Nutzung des Selbstauslösers. So verhinderst du Verwackelungen.

Nachdem du deine Bilder gesichtet und diese bearbeitet hast, kannst du daraus ganz leicht ein wunderschönes Pixum Fotobuch erstellen. So bleibt dein Urlaub in unvergesslicher Erinnerung.

Zur Pixum Website

Pixum Fotobuch mit Familienbilder vom Urlaub liegt auf der Komode