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Die Schwangerschaft ist eine ganz besondere Zeit. Die Vorstellung, dass in deinem Bauch neues Leben heranwächst, ist ein außergewöhnliches Gefühl, das du verständlicherweise für immer bewahren möchtest. Am besten gelingt dies mit einem Babybauch-Fotoshooting. Dafür musst du aber nicht unbedingt einen teuren Fotografen buchen – mit einer guten Kamera und etwas Geschick gelingt dir dies auch selbst. Wir geben dir wertvolle Tipps für die Schwangerschaftsfotografie.

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Tipp 1: Der richtige Zeitpunkt?

Vorab: Den perfekten Zeitpunkt gibt es im Grunde nicht. Die schönste Rundung weist der Babybauch meist um den achten oder neunten Schwangerschaftsmonat herum auf. Warte aber nicht bis kurz vor knapp, denn manchmal geht es doch schneller los als gedacht. Eine schöne Idee ist es, den Babybauch ab der ersten Wölbung (ca. Anfang vierter Monat) jede Woche oder zumindest regelmäßig zu fotografieren und so die Veränderung zu dokumentieren. Daraus lässt sich später eine tolle Poster-Collage erstellen.

Tipp 2: Die richtige Kleidung

Die Kleidung ist beim Babybauch-Fotoshooting eher zweitrangig, weil der Fokus auf dem Bauch liegen soll. Wähle daher enganliegende, aber bequeme Kleidung (Stretch) in eher dezenten und hellen Farben. Die Art des Kleidungsstücks ist also ganz deinem Geschmack überlassen. Schließlich sollst du dich wohl fühlen. Natürlich kannst du den Bauch auch komplett freilegen und nur Unterwäsche oder einen Kimono tragen. Oder schnapp dir einfach ein Hemd von deinem Partner, welches du offen trägst. Du siehst es gibt viele Möglichkeiten. Probiere daher am besten direkt verschiedene Outfits beim Shooting aus.

Tipp 3: Der perfekte Ort…

… ist dort, wo du dich wohlfühlst. Das kann im Sommer eine Wiese oder ein Kornfeld sein oder im Winter dein Zuhause (z. B. das schon fertige Kinderzimmer). Im Winter kann ein Outdoorshooting zwar mit Mütze und Schal auch ganz cool wirken – dank dicker Winterjacke kommt der Babybauch dann aber oftmals nicht so gut zur Geltung.

Tipp 4: Die Belichtung für deine Fotos

Achte bei Fotos in geschlossenen Räumen darauf, dass ausreichend Licht vorhanden ist – am besten sind Tageslicht oder bei künstlicher Beleuchtung ein nicht allzu grelles, indirektes Licht geeignet. Bei Kunstlicht nutzt du den Weißabgleich deiner Kamera – er stellt sicher, dass das Foto bei gelben Glühlampen später keinen Gelbstich hat oder zu weißes LED-Licht die Fotos kalt wirken lässt. Bei Fotos im Freien verlege das Shooting am besten auf die Morgen- und Abendstunden, denn dann ist das Licht am weichsten. In der Mittagssonne ergeben sich oft unangenehme Schlagschatten.

Tipp 5: Die Kameraeinstellungen

Die richtigen Kameraeinstellungen lassen sich nicht pauschal angeben, da sie von der Lichtsituation und dem gewünschten Ergebnis abhängen. Probiere die verschiedenen Programme deiner Kamera aus und überprüfe in der Vorschau, welche Ergebnisse dir am ehesten zusagen. Sofern deine Kamera dies zulässt, solltest du deine Fotos im RAW-Format abspeichern. So kannst du sie später auch mit kostenloser Software viel besser bearbeiten und kleine Fehler ganz leicht korrigieren. Möglich ist dies stets bei Spiegelreflexkameras, aber auch bei System- und Kompaktkameras und mittlerweile sogar auch bei vielen Smartphone-Modellen.

Auch wenn es vermeintlich für eine bessere Belichtung sorgt, fotografiere wenn möglich ohne Blitz. Er verfälscht das Licht und kann Schatten im Gesicht verursachen. Warte besser auf einen Tag, an dem das Tageslicht optimal ist. Mit einem selbst gebastelten Reflektor kannst du den Lichteinfall beeinflussen und somit das Motiv noch besser ausleuchten. Du benötigst lediglich ein Stück Pappe und Alu-Folie. Befestige die Alu-Folie einfach mit Klebeband an der Pappe und schon hast du einen eigenen Lichtreflektor.

Tipp 6: Kleine Accessoires für das Shooting

Nutze in den Motiven kleine Accessoires, um das Thema „Baby“ aufzugreifen, zum Beispiel:

  • Ultraschallbild
  • Schnuller
  • gehäkelte Babyschühchen
  • Namenskette oder -girlande
  • Babykleidung

 

Tipp 7: Kreative Ideen für dein Babybauchfoto

Ideen für witzige Posen für das Babybauch-Shooting findest du in großer Auswahl im Netz, zum Beispiel bei Pinterest und Co. Auf unserem Pinterest Account haben wir dir eine tolle Auswahl an Ideen zusammengestellt.

Einige Anregungen für dich:

  • mit Creme das Entbindungsdatum auf den Bauch schreiben
  • den Babybauch bemalen
  • eine zu drei Vierteln vollen Ladebalken aufmalen mit dem Text „… Loading“
  • Geschwisterkinder einbinden (z. B. Schwester küsst Babybauch)
  • den Namen des Babys mit Buchstabenwürfeln oder Scrabble-Buchstaben auf den Bauch legen
  • Bauch mit Post-its voller Namensvorschläge bekleben

Sei mutig und probiere verschiedene Dinge aus. Die Fotos von deinem Babybauchshooting sollen nicht nur Spaß machen und eine schöne Erinnerung für dich sein – auch dein Kind wird es später lieben, sie anzusehen!

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