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Im Alltag hat das Smartphone die Kamera längst als Mittel der Wahl abgelöst, wenn es darum geht, auf die Schnelle ein Foto zu schießen. Schließlich ist das Smartphone als unverzichtbarer Begleiter immer griffbereit. Ohne Aufwand kann das Handy gezückt werden, um spontan einen schönen Moment festzuhalten. Zudem kannst du die Smartphone-Fotografien direkt in ein soziales Netzwerk wie Instagram hochladen, an Freunde verschicken oder deine schönsten Aufnahmen schnell und einfach mit der Pixum App auf Fotoprodukten verewigen. 

Smartphonefoto von einer Brücke.

Die modernen Smartphones schießen weitaus bessere Bilder als noch vor wenigen Jahren. Sie haben unter anderem standardmäßig die HDR-Funktion, haben Rapid Fire bzw. einen Burst Modus, eine automatische Blitzfunktion und verfügen über einen Cloud-Speicher, um unzählige Schnappschüsse festzuhalten. Viele Apps bieten tolle Funktionen, um die Bilder zu bearbeiten. Trotz der guten Ausstattung der Handy-Kameras ist die Bildqualität nicht immer überzeugend.

Du möchtest die Bildqualität deiner Smartphone-Fotos optimieren und bessere Selfies, schöne Portraits oder spektakuläre Naturaufnahmen machen? Hier präsentiert Pixum fünf einfache Tipps, mit denen du das Optimum herausholst.

1. Die Reinigung der Kameralinse

Der simpelste und zugleich wichtigste Tipp bei der Smartphone-Fotografie ist die Reinigung deiner Smartphone-Kamera vor jedem Fotografieren!

Denn es ist ständig Staub und Schmutz ausgesetzt. Mal wird es minutenlang festgehalten, dann schlummert es in der Hemd-, Hand- oder Hosentasche. Die Schmutzpartikel sind hartnäckige Gesellen und finden immer einen Weg, sorgsam gereinigte Flächen wieder zu verschmutzen. Mit speziellen Reinigungstüchern, Taschentüchern oder dem Zipfel deines Shirts bekommst du die Smartphone-Kamera wieder einsatzbereit.

Smartphone Foto vor Portugals Küstenlandschaft

2. Die Krux mit der Front-Cam

Moderne Smartphones haben den Hype um Selfies ordentlich angeheizt. Mit deinem Handy kannst du dich selbst beim Feiern, vor einem Bauwerk oder mit deinem Hund fotografieren lassen. Du bist auf niemanden angewiesen und musst niemanden um Hilfe fragen. Vor allem kannst du direkt einen Gruß an diejenigen schicken, die gerade nicht anwesend sind.

Selfie in der untergehenden Sonne.

Das Problem: Selfies werden mit der Front-Kamera geschossen. Häufig sieht das Ergebnis selbst mit den besten Smartphones unscharf aus.

Der Grund: Die Kamera auf der Vorderseite verfügt über weniger Megapixel und einen schlechteren Bildsensor als die normale Kamera auf der Rückseite, was zulasten von Bildauflösung und -qualität geht.

Die Lösung: Nutze die normale Smartphonekamera! Mit dieser kannst du gute Fotos und Videos in maximaler Auflösung knipsen und aufnehmen. Zusätzlich kannst du weitere Einstellungen vornehmen, wenn schlechtes Licht herrscht, du gerne Schwarz-Weiß-Fotos machen möchtest oder tolle Bilder mit witzigen Effekten:

    • ISO-Empfindlichkeit einstellen
    • Belichtungszeit
    • optionale Verwendung des Blitzes
    • Kontrast ändern
    • Lichtverhältnisse
    • digitalen Zoom aktivieren
    • Kamera-Apps nutzen und einstellen

Mach dir die Mühe und drehe das Smartphone. Auch wenn du nicht direkt siehst, wie das Foto geworden ist, lohnt es sich. Lieber knipst du mehrmals hintereinander und sortierst später aus, als dass du das perfekte Selfie verpasst hat.

3. Achte auf den Bildhintergrund

Die Qualität deiner Fotos hängt von mehreren Faktoren ab. Neben der Technik sind es Elemente in der Smartphone-Fotografie, die du vielleicht nicht auf den ersten Blick bewusst siehst, die aber für die Stimmung guter Fotos entscheidend sind.

Frau fotografiert ein Gebäude mit dem Smartphone

  • Bildhintergrund: Mit ein paar Tricks trägt der richtige Bildhintergrund dazu bei, das Hauptmotiv deiner Fotografie zu unterstützen und in den Vordergrund zu rücken. Lichteinfall und Helligkeit spielen hierbei eine große Rolle. Ein zu heller Hintergrund lenkt vom eigentlichen Fokus ab. Eine dunklere Fläche im Hintergrund betont ein Portrait hingegen angenehm.
  • Harmonische Farbabstimmung: Achte darauf, dass Hintergrund und Bildelemente farblich harmonisch zueinander passen. Stehen Kleidung und Haare farblich in Einklang mit dem Bildhintergrund? Wie wirkt das Licht? Wird das Auge des Betrachters vielleicht von einer anderen Lichtquelle abgelenkt? Anhand dieser Fragen weißt du, ob du deinen Hintergrund individuell anpassen solltest.
  • Bildelemente: Es geht um Menschen, Tiere oder Dinge, die zufällig im Bildhintergrund mitfotografiert wurden, dem Foto aber nicht unbedingt besonders zuträglich sind. Beim Fotografieren fallen sie unter Umständen nicht auf, können aber ein Störfaktor sein. Ärgerlich ist dies, wenn du es erst bemerkst, wenn du das Foto verwenden möchtest. Checke also vorher deine Umgebung kurz ab!
  • Position des Motivs: Sorge dafür, dass Motiv und Hintergrund nicht ineinander verschmelzen oder Gegenstände so platziert sind, dass es scheint, als seien sie Teil des Motivs. Klassiker ist der Baum, der vermeintlich aus dem Kopf einer Person herauswächst, weil er direkt hinter ihr positioniert ist. Manchmal ist solch ein Effekt erwünscht. Doch wenn du schöne Smartphone-Fotos nur von deinem Kind, deiner Frau oder dir selbst machen möchtest, solltest du darauf achten, wie du dein Motiv in die Umgebung positionierst.

Pixum Tipp: Perspektivwechsel können ein Bild positiv verändern. Wird das Modell etwas in den Hintergrund oder an den Rand gerückt und die Umgebung hervorgehoben, entsteht eine interessante, ungewöhnliche Perspektive!

4. Persönliche Momente entdecken und festhalten

Du fragst nach dem ultimativen Smartphone-Fotografie-Tipp, um den Porträtierten von der besten Seite abzulichten? Neben gutem Licht, einem technisch guten Gerät oder speziellen Apps für Handy-Fotos hat die Stimmung eine große Auswirkung auf das Bild.

Mutter mit Kind auf dem Fahrrad

Wenn du nicht gerade ein Fotomodell fotografierst, dann verkrampfen die meisten Menschen, wenn sie abgelichtet werden. Die schönsten Smartphone-Bilder entstehen, wenn die Person sich unbeobachtet fühlt. Am besten funktioniert das durch Ablenkung: während dein Motiv redet, einkauft oder verträumt in die Weite blickt, knipst du die Bilder. In alltäglichen Situationen bleiben die meisten Menschen unverkrampft und natürlich, selbst wenn sie wissen, dass nebenbei fotografiert wird.

5. Smartphone-Objektive verwenden

Smartphones verfügen im Gegensatz zu digitalen Kameras und Spiegelreflex-Kameras nicht über einen optischen Zoom. Zwar sind sie mit einer digitalen Vergrößerungsmöglichkeit ausgestattet – diese hat aber entscheidende Nachteile gegenüber der optischen Variante: Die Fotos werden unscharf und das Motiv verschwimmt. Das liegt daran, dass sich die Bildauflösung der Handy-Fotografie verschlechtert, weil lediglich ein Ausschnitt des Bildes vergrößert wird. Am besten wendest du einen ganz einfachen Trick an: Du verzichtest auf das Zoomen und gehst näher an dein Motiv!

Smartphone-Aufsteckobjektive liegen auf dem Tisch

Hast du nicht die Möglichkeit dazu, dann können Aufsteckobjektive für Smartphones die Lösung sein. Hier gibt es verschiedene Modelle mit unterschiedlicher Wirkung:

  • Objektive, mit denen du ohne Qualitätsverlust an das Motiv heranzoomen kannst
  • Objektive mit Fisheye-Effekt – die Fotografien werden verzerrt, sodass sie wie durch eine Halbkugel wirken. Einige professionelle Foto-Apps bieten diesen Effekt ebenfalls. Allerdings ist die Bildqualität mit Objektiv deutlich besser.
  • Objektive für Makroaufnahmen aus einer sehr geringen Entfernung oder im Gegenzug per Weitwinkel Panorama- oder Gruppenfotos

Wie du bemerkt hast, sind es ganz einfache Smartphone-Fotografie Tipps, mit denen du bessere Bilder mit dem Handy machst. Probiere es am besten direkt aus und suche dir ein schönes Motiv! Wenn du eine schöne Fotostrecke zusammen hast, kannst du deine Fotos direkt vom Handy in die Pixum App laden. Hier kannst du sie sortieren und bei nächster Gelegenheit ein tolles Fotobuch mit wundervollen Bildern erstellen.

Fotobuch und Smartphone liegen auf dem Tisch.

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