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Die Hochzeit sollte der schönste Tag in eurem Leben sein! Damit die Erinnerung an diesen großen Tag möglichst lange anhält, werden viele Fotos von euch als Hochzeitspaar entstehen – von der Feier selbst, aber wenn ihr möchtet, auch von euch zu zweit.

Junges Brautpaar umarmt sich lächelnd.

Bei eurem persönlichen Fotoshooting könnt ihr ganz für euch in die schönen Momente eintauchen. Ohne Familie, Freunde oder dem ganzen organisatorischen Terminstress. Mit professioneller Erfahrung an eurer Seite, solltet ihr zum bestmöglichen Ergebnis gelangen. Gemeinsam mit einem guten Hochzeitsfotografen könnt ihr eure ganz persönlichen Wünsche kreativ verwirklichen.

Ihr wisst aber gar nicht, wo ihr anfangen sollt? Wir haben 5 Tipps für euch, wie ihr das Beste aus eurem romantischen Fotoshooting rausholen könnt.

Professionelles Fotoshooting als Moment für euch

Das Fotoshooting kann zum Ruhepol zwischen den vielen anderen Programmpunkten und Überraschungen des Tages werden. Zunächst solltet ihr überlegen, wann das Fotoshooting stattfinden soll: Einige Tage vor der Trauung, auch wenn dann die Überraschung weg ist? Möglich ist natürlich auch, erst einige Tage später Hochzeitsfotos aufzunehmen, auch wenn man dann vielleicht die Frisur vom Hochzeitstag nicht mehr hinbekommt.

Entscheidet ihr euch, die Hochzeitsbilder am Tag des großen Events zu shooten, gilt es, die Uhrzeit gut zu wählen. Die Morgenstunden schaffen schönes Licht, über den Mittag ist es eher grell. Am Abend könnt ihr wiederum die goldene Stunde je nach Location erwischen.

Junges Brautpaar umarmt sich im Sonnenuntergang.

Achtet in jedem Fall darauf, genug Zeit für das Fotoshooting einzuplanen, damit ihr nicht völlig gestresst nur ein paar Fotos machen könnt. Wenn all diese Entscheidungen getroffen sind, könnt ihr euch überlegen, welche Motive euch wichtig sind. Dabei gilt vor allem: Es ist eure Heirat und euer Fotoshooting. Überlegt, was zu euch passt und macht einfach, worauf ihr Lust habt. Fühlt ihr euch bei etwas unwohl, wird man das in euren Hochzeitsbildern sehen.

1. Die Wahl besonderer Orte

Das ganze Fotoshooting dreht sich um euch, deshalb sollte auch der Ort oder die Location etwas Besonderes sein, ganz egal ob Schloss, Burg oder ländliche Umgebung. Es bietet sich natürlich gerade am Tag der Trauung an, die Hochzeitslocation der Feier mit einzubeziehen. Je nachdem, wie groß es dort ist, kann es aber natürlich schwierig werden, einen ruhigeren Platz zu finden.

Junges Brautpaar hält Wunderkerzen in der Hand.

Dann solltet ihr überlegen, ob es in der Nähe einen schönen Ort gibt. Im Idealfall hat er sogar einen persönlichen Bezug zu euch und eurer Geschichte, aber auch an jedem anderen Ort oder Location können einzigartige Fotos entstehen. Lasst euch auf jeden Fall auch emotional auf den Ort und seine Umgebung ein und nutzt die jeweiligen Besonderheiten!

Wenn es Pflanzen gibt, könnt ihr auch diese für euch nutzen. Die Braut kann zum Beispiel an einer Blume riechen oder das Brautpaar kann sich links und rechts an einen Baum anlehnen. Es gibt eine Treppe? Stellt euch versetzt auf die Treppe und schaut euch gegenseitig an! Vielleicht gibt es dort auch einen schönen Horizont, sodass der Fotograf euch bei Gegenlicht für einen schönen Effekt von hinten fotografieren kann. Es gibt unzählige Möglichkeiten und jeder Ort ist anders. Haltet einfach die Augen offen und probiert euch mit Hilfe eures Hochzeitsfotografen aus.

2. Richtig posen für schöne Fotos

Die meisten Menschen stehen nicht regelmäßig vor der Kamera und fühlen sich bei einem Fotoshooting entsprechend beobachtet und unwohl. Es ist also erst einmal ganz normal, wenn ihr euch nicht direkt auf die Kamera einlassen könnt. Wenn ihr euch aber für ein Fotoshooting am Hochzeitstag entschieden habt, bleibt nicht viel Zeit, um sich auf die neue Situation einzustellen.

Brautpaar albert rum vor einer Steinwand.

Damit ihr nicht ganz verloren seid, könnt ihr schon vorher Posen üben. Das Gute ist: Ihr seid zu zweit und könnt euch aneinander festhalten, wodurch sich vielfältig variieren lässt. Versucht die Leidenschaft für einander ins Bild zu transportieren, sodass euer Profi-Fotograf die Stimmung fotografisch in seiner Arbeit einfangen kann.

Hier einige Ideen für wunderschöne Posen:

  • Präsentiert euren Ehering und stellt eure Hände in das Zentrum des Fotos
  • Tanzt einige Schritte
  • Der Bräutigam gibt ihr einen Stirnkuss
  • Springt gemeinsam nach oben
  • Der Bräutigam kann die Braut auf die Schultern nehmen – es sieht so aus, als wären seine Beine ihre!
  • Sie kann ihn von hinten umarmen – oder anders herum
  • Beide verstecken sich unter dem Schleier
  • Noch mehr Fotoinspirationen haben wir für euch auf Pinterest!

3. Blick für’s Detail schärfen

Bittet euren professionellen Fotografen auch ein besonderes Augenmerk auf die Details zu legen. Ihr habt mit viel Liebe eure Ringe, das Outfit und Styling ausgesucht, wart vielleicht extra bei der Visagistin und habt euch ein professionelles Make-Up schminken lassen – also lasst diese Details eurer Hochzeit auch Teil eurer Erinnerung werden!

Für das Fotoshooting zu zweit könnt ihr auch spezielle Requisiten mitnehmen. Überlegt euch, was zu euch passen könnte – eher venezianische Masken, bunte lustige Schuhe oder Kreidetafeln, auf die ihr etwas schreiben könnt? Vielleicht hat euer Fotograf auch einige in seinem Fundus, sodass ihr euch darum nicht selbst kümmern müsst.

Braut hält die Eheringe in den Handflächen.

Eine besonders persönliche Note erreicht ihr als Brautpaar, wenn ihr Fotoabzüge miteinbezieht, wie zum Beispiel die Hochzeitsfotos eurer Eltern oder Kinderfotos von euch.

4. Foto für die Dankeskarte nicht vergessen

Nutzt das Shooting auch gezielt dafür, ein passendes Hochzeitsbild für die Dankeskarte zu machen. Ihr könntet zum Beispiel ein Hochzeitsfoto mit einem Schild oder einer Tafel machen, auf dem „Danke“ steht. Auch hier gilt: Es muss vor allem zu euch passen und authentisch sein! Zum Beispiel könnte sich die Farbe der Hochzeitspapeterie in einen bestimmten Gegenstand auf dem Hochzeitsbild wiederfinden.

Dankeskarte des Brautpaares auf Marmorhintergrund.

Es ist sehr schön, für dieses eine Foto direkt in die Kamera zu schauen, als würdet ihr euch bei jedem einzelnen eurer Gäste bedanken und ihm in die Augen sehen.

Nach all dem Organisieren für die Hochzeitsfeier steht euch dann nach der Hochzeit nur noch eine einzige Entscheidung bevor: Welches Format soll die Karte haben? Pixum hat hierfür eine große Auswahl an Grußkarten im Sortiment.

5. Trash the Dress

Wenn das Shooting einige Tage nach eurem Heirat veranstaltet, gibt es natürlich noch weitere Möglichkeiten für Hochzeitsfotos, denn dann kann das Kleid auch ein bisschen schmutzig werden. Manche Paare gehen so weit, dass sie für die besondere Hochzeitsfotografie „Trash the Dress“ wörtlich nehmen und das Brautkleid regelrecht zerstören. Das müsst ihr natürlich nicht, aber dennoch gibt es Fotomotive, nach denen das Kleid erstmal nicht mehr hochzeitstauglich wäre.

 

Toll ist das Farbpulver, das ihr vielleicht von den so genannten Holi Festivals kennt. Diese hüllen euch beim Fotoshooting in einen tollen Farbnebel, die Farbe lässt sich aber danach leicht wieder auswaschen.

Eine andere Idee ist Wasser in allen Formen: Spritzpistolen, ein Brunnen oder direkt das Meer? Macht euch gegenseitig nass oder taucht gemeinsam unter – tolle Fotos sind garantiert! Nach dem Trocknen sollten Kleid und Anzug auch nicht allzu mitgenommen sein. Traut euch zu experimentieren und verlasst das Fotostudio für außergewöhnliche Aufnahmen.

Habt Spaß!

Das Wichtigste ist und bleibt: Seid ihr selbst und macht, was euch Spaß macht! Gute Vorbereitung ist nicht alles, lasst euch gemeinsam mit dem Hochzeitsfotograf auch spontan auf die Situation ein.

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