Lesezeit: 6 Minuten

Zarte erste Blütenknospen sprießen im Frühjahr? Der farbprächtige Sommer steht vor der Tür? Der Herbst tüncht deinen Garten in bunte Rottöne? Oder der erste Frost verwandelt deine Pflanzen in winterliche Eisskulpturen? Jede Jahreszeit bietet unzählige tolle Motive für kreative Bilder. Wir zeigen dir fünf Pixum-Tipps für die schönsten Bilder aus deinem Garten.

Oder dem deiner Familie, natürlich. Oder einem botanischen Garten in der Gegend. Denn für schöne Bilder im Garten brauchst du nicht unbedingt deinen eigenen – gerade in der Großstadt ist der schließlich nicht immer vorhanden. Nimm deine Kamera als Anlass für einen Spaziergang in der Natur, such dir schöne Motive und geh auf Erkundungstour in deiner Region oder Nachbarschaft. Was du dafür brauchst? Gar nicht allzu viel!

1. Das passende Equipment für die Fotografie im Garten

Ob Blume, Baum, Kübelpflanzen oder Beet: Für verschiedene Elemente im Garten eignet sich vielleicht auch eine andere Ausrüstung. Gut ausgestattet bist du mit einem Objektiv, mit dem du gut im Nahbereich fotografieren kannst. So kannst du Makro-Fotos deiner prächtigsten Blumen in ihrer Blüte schießen. Achte dabei auf eine etwas weiter geschlossene Blende, damit alles schön scharf abgebildet wird.

Die meisten anderen Motive kannst du gut mit einem „Normalobjektiv“ fotografieren. Mit etwa 50mm Brennweite (Kleinbildäquivalent) liegst du nie falsch – so hast du ein wenig Tiefenwirkung und keine aufdringliche Charakteristik. Dein Garten rückt also ganz in den Vordergrund!

Auch mit dem Smartphone lassen sich tolle Gartenbilder fotografieren. Bei manchen Herstellern gibt es eigene Makro-Linsen, mit denen du deine Blumen detailreich abbilden kannst. Und manchmal liefert der integrierte HDR-Modus moderner Smartphone-Kameras schon ziemlich perfekte Fotos, wenn du in grellem oder ungleichmäßigem Licht fotografierst.

2. Dein Garten im Wandel der Jahreszeiten

Nicht nur der Sommer bietet schöne Motive. Nimm deine Kamera in der kalten Jahreszeit als Motivation, mal aus dem Haus zu gehen und frische Luft zu schnappen. Mach Fotos von kunstvoll vereisten Blumen in deinem Garten, schneebedeckten Baumwipfeln oder Eisstalaktiten vom Dach des Gartenhauses.

Wenn du ein Jahr die schönsten Szenen in deinem Garten fotografiert hast, erstell doch zum Beispiel einen schönen Pixum Fotokalender mit deinem Lieblingsmotiv aus jedem Monat – oder einer Wandbild-Collage auf Leinwand zu den verschiedenen Jahreszeiten.

Zur Pixum Website

Raureif auf Grashalmen bei Frost

3. Das ideale Licht für die Gartenfotografie finden

Wenn im Sommer die Mittagssonne gleißt, bekommt deine Kamera zwar schön viel Licht auf den Sensor, aber es entstehen nicht unbedingt die besten Bilder. Wenn du in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden während der goldenen (wenn die Sonne schon/gerade noch steht) oder blauen Stunde (davor oder danach mit indirektem Licht) fotografierst, ist dir eine tolle Lichtstimmung fast garantiert. Daher lohnt es sich durchaus, mal den Wecker auf 6 Uhr zu stellen und dir die Kamera zu schnappen.

Seerose im Gartenteich

Wenn du Nahaufnahmen deiner Blumen fotografieren möchtest, kannst du tagsüber ansonsten auch mit sogenannten „Diffusoren“ experimentieren – das muss dabei gar kein professionelles Equipment sein. Ein weißes Bettlaken oder Tuch tut’s auch. Damit erzeugst du ein weiches, nicht zu kontrastreiches Licht, das auf Fotos oft eine schöne Wirkung hat.

4. Die Perspektive wechseln

Gilt für Bilder im Garten und in der Natur und definitiv auch fürs Leben: Ein bewusster Perspektivwechsel ist nie verkehrt. Probier dich ruhig aus: mit Draufsichten, Fotos aus der Froschperspektive oder ganz geradlinigen Bildern, sozusagen mit deinen Blumen auf „Augenhöhe“.

Genauso übrigens mit der Ausrüstung: Experimentiere mit Weitwinkel- oder Tele-Objektiven und finde heraus, welcher „Look“ deinen Pflanzen am besten steht.

Makrofotografie einer Biene

5. Bearbeitungstipps für deine Gartenbilder

Nie unterschätzen sollte man die Bildkomposition und den Zuschnitt bzw. das Bildformat. Fotografier am besten mit etwas „Luft“ zu den Seiten deiner Motive, sodass du im Nachhinein noch kreative neue Zuschnitte ausprobieren kannst.

Zypressen im Hochkant-Panorama? Runde Bildzuschnitte für deine Blumen während der verschwenderischen Blütenpracht im Sommer? 360-Grad-Fotos deines Gartens während der verschiedenen Jahres- und Blütezeiten? Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Ansonsten empfehlen wir dir, bei der Bearbeitung deiner Gartenbilder auf Natürlichkeit zu setzen. Dreh vielleicht die Kontraste oder Sättigung etwas nach oben – und ansonsten lass deinen Garten oder deine liebsten Blumen aus dem Sommerurlaub einfach ganz für sich sprechen. Die Natur liefert schließlich schon von sich aus eindrucksvolle Farben und Formen.

Wir wünschen dir tolle Motive, einen erfolgreichen grünen Daumen und viel Spaß beim Fotografieren!