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Riecht ihr ihn schon? Der Frühling macht sich langsam bemerkbar! Endlich scheint die Sonne wieder länger und die ersten Sonnenstrahlen wärmen uns nach der Winterkälte wieder auf. Auch die Tiere und Frühlingsblumen merken das: Die ganze Natur kommt in Bewegung. Der perfekte Zeitpunkt also, um endlich mal wieder draußen Naturbilder zu machen – die Motive warten nur auf dich! Damit ihr den Frühling toll auf euren Fotos einfangen könnt, haben wir hier fünf Tipps für eure schönsten Frühlingsfotos zusammengestellt.

1. Den Kalender im Auge behalten

Für die schönsten Motive gibt es manchmal nur eine kurze Verweildauer. Weil es sehr ärgerlich wäre, wenn ihr das Motiv gerade so verpasst, ist es ratsam, den Kalender im Auge zu behalten. Ganz beliebt ist im Frühling zum Beispiel jedes Jahr aufs Neue die Kirschblüte, die dafür weltweit bekannt ist. Die Blüten vergehen aber meistens schon nach 10 Tagen wieder. Um also den richtigen Zeitpunkt zu treffen, kannst du einen eigenen Fotokalender anlegen, um kein Motiv zu verpassen.

Makroaufnahme von Kirschblüten eingerahmt in einem wundervollen Bokeh

2. Ziele setzen

Wenn es nach draußen geht, sollte die Kamera immer griffbereit sein. Dann könnt ihr spontan wundervolle Frühlingsfotos einfangen. Trotzdem kann es auch hilfreich sein, schon vorher ein Ziel zu haben, was fotografiert werden soll. Wenn ihr wisst, ob du dich lieber mit Makro- oder Landschaftsfotografie beschäftigen möchtet, könnt ihr auch das Kamera-Equipment passend auswählen, und müsst nicht euer ganzes Hab und Gut durch die Natur schleppen. Natürlich ist es nicht verboten, auch mal spontan zu fotografieren, wenn etwas Interessantes vor die Linse hüpft. Also: Immer die Augen offen halten.

3. Die Tageszeit beachten: Blaue und Goldene Stunde

Jeder Naturfotograf weiß: ein perfektes Bild hängt auch mit dem perfekten Licht zusammen. Die Sonne ist ein ganz entscheidender Faktor, was das perfekte Foto betrifft. Das schönste Licht gibt es früh am Morgen oder später am Abend. Dann steht die Sonne nicht so hoch und die Farben sind wärmer und weicher. Deswegen solltest du dich im Vorhinein über die Sonnenstunden informieren: Wann geht die Sonne auf und wann geht sie unter. Blaue und Goldene Stunde sind in der Naturfotografie feststehende Begriffe. Mehr dazu findet ihr in unserem Artikel zur Blauen und Goldenen Stunde.

Die Goldene Stunde wird manchmal auch als „Magische Stunde“ bezeichnet. Zu Recht, denn Fotos die in diesem Licht gemacht werden, haben meistens eine ganz besonders zauberhafte Atmosphäre. Goldene Stunde nennt man die Zeit direkt nach Sonnenaufgang und direkt vor Sonnenuntergang – das erste und das letzte Licht des Tages. Die Blaue Stunde findet hingegen vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang statt und ist besonders kurz.

Makroaufnahme einer Blumenwiese eingefangen bei Sonnenuntergang

4. Mit der Perspektive spielen

Sind die Motive gefunden, ist das eindrucksvollste Foto nicht direkt geschossen. Viele Bilder entstehen auf Augenhöhe des Betrachters. Dabei ist es viel spannender, die Perspektive zu wechseln. Ein spannendes Blumen-Bild entsteht häufig erst, wenn der Fotograf sich auf den Boden begibt.

Den Hintergrund könnt ihr dann variieren, indem ihr diagonal von unten nach oben in den Himmel fokussiert, oder aber von oben auf die Blume herab knipst. Wenn ihr nur auf die Blume fokussiert und eine offene Blende wählt, entstehen mit umliegenden Gräsern und Pflanzen im Hintergrund tolle Bokeh-Effekte. Hier heißt es kreativ werden und einfach mal ausprobieren.

Rotes Tulpenfeld von unten in den Himmel fotografiert

5. Porträtfotografie in der Natur

Im natürlichen Licht der Sonne lassen sich einfach die schönsten Aufnahmen machen. Das Licht schmeichelt dem Gesicht, wenn ihr die oben genannten Tipps beherzigt. Eine Variation der Entfernung kann für tolle Fotos sorgen, ohne dass ihr an einen anderen Ort wechseln müsst. Einmal eine klassische Porträtaufnahme bis zu den Schultern und später eine Aufnahme in der Umgebung.

Es ist für das Modell am einfachsten, wenn sich Interaktion ins Bild bringen lässt: im Frühling bietet sich zum Beispiel eine Schaukel an oder eben ein Haustier, das mit ins Freie genommen werden kann. Noch mehr Tipps zur Porträtfotografie findet ihr in unserem Blogbeitrag.

Frau im Garten.

Ergebnisse mit Pixum präsentieren

Mit diesen Vorbereitungen können tolle Frühlingsfotos entstehen. Diese haben einen besonderen Platz verdient, zum Beispiel in einem Pixum Fotobuch. Das Pixum Fotobuch ist in vielen Formaten, Papier- und Einbandvarianten bereits ab 7,95 Euro erhältlich.

Wenn ihr nur das allerschönste Frühlingsbild präsentieren möchtet, eignet sich eine Darstellung als großformatiges Wandbild hervorragend und bringt im Frühling frischen Wind an die Wände. Dafür könnt ihr zwischen verschiedensten Materialien wählen.

Als kleines Geschenk eignen sich Fotoabzüge besonders gut, so könnt ihr mit einer kleinen Geste schnell frühlingshafte Stimmung verbreiten. Bei Pixum bekommt ihr sie in verschiedenen Formaten und auch zum Beispiel als schicke Retro-Prints.